Fergie läuft nicht mehr!!!

thorbo94

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Moin!
Ich hab ein großes Problem:Als wir den Fergie geholt haben lief er noch gut.Also ab auf’n Trailer und fix nach Hause.Vom Trailer runter wollte er nur spärlich
( sprang zwar an ,ging dann aber nach kurzer Zeit immer wieder aus im Standgas. Gab man Gas nahm er es nicht an und ging auch aus.).Dann hatten wir ihn doch im Carport und wollten ihn am Nachmittag starten.
Doch da war " tote Hose ",es tat sich rein gar nichts.
Also Batterie überprüft und neue geholt,Vergaser raus und gereinigt.ABER: Es tut sich immer noch nichts! Man hört nicht einmal ein klicken oder ähnliches.
Zündkerzen sind die kurzen ( B6 HS) drin und ziemlich verrußt.Ihr sagt nun alle ,es gehören lange rein .Seid ihr wirklich sicher ( TEA ist Franzose)!!!
Nicht das noch mehr kaputt geht.
Hat sonst noch jemand eine Idee an was es liegen könnte,das der Trecker nicht will?
Bin schon ziemlich frustriert,das er nicht läuft!:(

Gruß Anke
 
Hast du mal überlegt ob der Sprit noch "gut" ist? Nicht das die Brühe schon Rente beantragen kann...
 
Jo,haben wir auch schon kontrolliert.Sieht noch gut aus.Uns macht nur stutzig,das es bei den Startversuchen überhaupt kein Geräusch mehr gibt.Sonst hört man doch wenigstens ein klicken,.knacken oder surren.Es tut sich rein gar nichts!

Anke
 
Hallo Anke,

"überhaupt kein Geräusch" heißt das es tut sich nichts -
keine Lampe, der Starter dreht nicht - also 0 und garnichts?

Habe ich das richtig verstanden?
Oder Dreht der Starter den Motor durch ?

Wenn ja, bringt die Zündkerze einen Funken (Zündkerze aubauen, in das Zündkabel stecken, an den Motor halten und Starten)

Lass uns das Schritt für Schritt durchgehen.

Gruß
Peter.

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Geht nicht, gibts nicht - Entweder Du willst nicht oder Du kannst nicht !
Wie es dazu kam: [url=http://docs.google.com/Doc?id=dg55prxh_0d823nzdg&hl=en]docs.google.com/Doc?id=dg55prxh_0d823nzdg&hl=en[/url][/url]
Restauration: [url=http://tinyurl.com/bj6qfl]tinyurl.com/bj6qfl
 
Batterie tot?
Anschlußklemmen der Batteriepole lose/ vergrießgnaddelt?
Kabelbruch?
Kontaktplatten des Anlssschalters auf dem Getriebe korrodiert?

Fragen über Fragen... Ich würd‘s mal mit Überbrücken probieren, um eine defekte Batterie auszuschließen.

Gruß, Hendrik

Ach ja: Daß deine Kerzen verrußt sind, liegt vermutlich daran, daß sie zu kurz sind. Für den TEA sind die langen die richtigen. Um ganz sicher zu gehen, kannst du ja mal eine Kerze rausschrauben und prüfen, wie lang das Zündkerzengewinde im Zylinderkopf ist. Vorsicht beim reindrehen der langen Kerzen, da die unteren Gewindegänge komplett zugerußt sind. Erst gut mit WD40 o.ä. einweichen, dann langsam und vorsichtig die neuen Kerzen rein- und rausdrehen, damit du das Gewinde nicht zerstörst.
 
Moin!
:-) :-) :-)
Er läuft wieder!!! Nachdem wir den Anlasser ausgebaut und überbrückt hatten( Anlasser war heil),ging immer noch nichts ( neue Batterie war schon drin ).
Das +Kabel zur Batterie war "vergrießgnaddelt".Wir haben’s aufgearbeitet und siehe da - er läuft.Springt super an und läuft dank des gereinigten Vergasers besser als vorher,allerdings noch etwas unrund,was vielleicht an den falschen Zündkerzen liegt.Werden wir als nächstes mal austauschen und gucken ,ob’s dann noch besser geht.

Danke,Anke
 
Hallo Anke,
ich habe in meinem TEA auch "kurze Zündkerzen" Champion L86C L10.
Das sind die die für den Motor vorgeschrieben sind.Er läuft damit bestens.
Die langen z.b.N7YC sind für den TED.
Grüße Gerald
 
Danke Gerald!
Werde auf alle Fälle auch wieder kurze einbauen.
Wir haben nachgemessen und soviel Platz nach unten,um lange Zündkerzen einzubauen ist nicht da.
Nich das ich mir die Kolben ruiniere!
Wir waren heute beim KFZ-handel und wollten die Kerzen( die du genannt hast )kaufen,aber selbst bei Champion im Katalog waren die nicht zu finden.
Kannste mal erzählen,wo du die gekauft hast ?
Gruß Anke
 
Moin zusammen,

ich weiß ja, daß ich seit geraumer Zeit belächelt werde, weil ich jedem Benzin-TE-Besitzer predige, er solle doch die langen Kerzen nehmen ...:-) :-) :-)

Ist ja klar, ein jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden, und mit den kurzen Kerzen sind Kolbenschäden natürlich ausgeschlossen.

Dennoch möchte ich hier kurz die Gründe meiner Entscheidung für die langen Kerzen, auch für alle anderen, kurz darstellen.
Anfänglich war ich auch nicht sicher, welche Kerzen denn jetzt in meinen ‘56er TEA reingehören. Im Rahmen einer Ersatzteilbestellung habe ich Hartmut Lindner gefragt, was seine Meinung dazu ist. Ohne Zögern sagte er: "Unbedingt lange Kerzen benutzen!" OK, das war schonmal ein Anhaltspunkt.
Da ich aber (aus den gleichen Gründen wie du, Anke) Angst um meine Kolben hatte, betrachtete ich mir das Gewinde im Zylinderkopf sowie den Platz im Brennraum bei OT genau, nämlich mittels Taschenlampe, Draht und langen Schraubenziehern. Ich kam zu folgenden Ergebnissen:
1. Die Länge der Gewindebohrung im Kopf entspricht interessanterweise exakt der Länge des Gewindes einer langen Standard-Zündkerze. Bei Verwendung der langen Kerzen ragt somit nur die Elektrode in den Brennraum, was meiner Meinung nach ja auch Sinn und Zweck ist.
2. Bei OT ist im Brennraum mehr als ausreichend Platz für eine Kerzenelektrode,
was ich auch bei meiner "ambulanten Ventilfeder-Wechsel-Operation" ausnutzte: Mit einem gebogenen, ca. 8 mm dicken Rundeisen habe ich durch die Zündkerzenbohrung hindurch von unten das Ventil mit Hilfe des Kolbens hochgedrückt, um von oben die Ventilfeder tauschen zu können.

Mit den langen Kerzen habe ich ebenfalls beste Erfahrungen gemacht. Ruhiger, fast geräuschloser Motorlauf im Stand, astreines, rehbraunes Kerzenbild. Von Kolbenberührungen ist nichts zu sehen, bzw. im Lauf auch nichts zu hören.

Gruß, Hendrik

Ach ja, für die, die es wissen wollen: meine Kerzen kommen aus dem VW-Regal und sind gedacht für den VW Polo 6N, 1.0 Liter-Motor, 50 PS, Bj. 97.
 
Hallo Hendrik,
also ich habe die Info mit den Kurzen aus meinem Ferguson WHB, werde aber bei Gelegenheit mal einen Versuch mit den langen fahren.
Mein Nachbar hat nen Polo :-)

Grüße Gerald
 
Hallo liebe Gemeinde
Ich muß Hendrik recht geben.
Habe es heute im selbstversuch ausprobiert.
Also, kurze Zündkerzen raus und lange rein.
Habe erst mal mit der Kurbel langsam den Motor durchgedreht,und siehe es klappt.
War dann immer noch nicht sicher.
Habe 30 lieter Benzin jetzt verbraten und er
geht wie die Hölle.
Gruß Hermann:-) :-) :-)
 
Hallo,
habs jetzt auch probiert.
Gestern kamen die "Polo" Kerzen BERU Z11 mit langem Gewinde. Also die Kerzen laut WHB(kurzes Gewinde) raus und die langen rein. Schon beim hineinschrauben bemerkte ich das der Weg übers kurze Gewinde hinaus warscheinlich mit Ölkohle belegt war, weshalb es auch ab dort etwas schwerer ging.
Hab dann auch noch mal mit der Kurbel durchgedreht....kein Widerstand zu spüren...
Schon das Anlassen bei kaltem Motor ging viel schneller von statten. Im Leerlauf war das "Harleybrubbeln" plötzlich verschwunden und die Leerlaufdrehzahl ließ sich viel weiter als vorher reduzieren, sodaß fast nur noch das Tickern der Ventile zu hören ist. Hier geht dann allerdings der Öldruck bei warmen Motor in den Keller sogar fast auf Null. Gefährlich???...was meint Ihr?
Die Langen bleiben auf jeden Fall drin und meine Empfehlung nach WHB weiter oben wiederrufe ich hiermit.
Grüße Gerald
 
Moin
Ich habe es auch getan, Polo 6N Long Life (60000 Km)
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mit langem Gewinde eingebaut.Die Fergie läuft so was von rund, habe das Gefühl der kleine hat 10 PS mehr.
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Ich brauche wolle nie wieder die Kerzen wechseln, 60000 Km, das dauert
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Gruß

Michael
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Baustellen:
Deutz D40.1S UF Bj. ’63
Ferguson TEA 20 Bj. ’56
Schlüter Super 550 VS ’70
 
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