Anhängerkupplung mit Kugelkopf

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PD1956

Gast
Hallo MF Fan’s
Wer von Euch hat schon mal eine Anhängerkupplung mit Kugelkopf an einen FE 35 Bj. 59 ( oder MF 35 ) gebaut? Gibt es eine Kupplung mit TÜV? Ich würde mich über ein paar Antworten sehr freuen.
MfG
Udo
 


ICH!

Ich habe mir eine ca. 2cm starke Platte mit Laser zuschneiden lassen und mit den Bolzen vom Hitch befestigt. Dafür wurden Löcher ausgefräst damit die Muttern in der Platte versenkt sind, da die Bolzen nicht so lang sind.
Bei uns in Österreich brauchen wir bei einer Bauartgeschwindigkeit < 25km/h keine Überprüfung.
Ich denke dies gibt es auch im Handel zu kaufen.

Grüße Piti
 
Es gibt auch schraubbare Kugelköpfe direkt auf der Ackerschiene...in wie weit die nun TÜV konform sind oder sein müssen, kann ich auf die schnelle nicht beantworten.
Die Ackerschiene sollte dann mit Querstreben stabilisiert werden.
Haben so unsern Einachsautoanhänger mit Holz, Kartoffeln oder Runkeln vom Acker geholt...falls der Pkw auf dem Untergrund nicht so recht greift.
 
Hallo,

Ich hatte auch eine Kugelkopf-Kupplung zum Anschrauben an den Hitch-Bolzen zu meinem TEF dazu bekommen. Ich frage mich jedoch ob diese Stelle dafür ausgelegt ist einen Anhänger anzuhängen der sich zum einen auf der Kupplung abstützt und natürlich auch das Achsgehäuse des Schleppers auf Zug belastet. Aus Erfahrung von der Restauration meiner beiden Fergusons weiss ich dass das Achsgehäuse um die 4 Bolzen herum ziemlich dünn ist, deshalb frage ich mich ob es für die Art Belastung die eine dort angeschraubte Kugelkopf-Kupplung erzeugt ausgelegt ist. Beim originalen Hitch hängt nämlich das meiste des Gewichts des Anhängers in der Hydraulik, und nicht in den Bolzen unter dem Differential. Ich habe mir deshalb einen zweiten "Hitch-Haken", aber eben mit Kugelkopf, gebaut. So wird das Hitch T-Bar weiter benutzt und die Belastung am Achsgehäuse die gleiche wie beim originalen Hitch mit Ferguson Anhänger.

Gruss
Tim
 
Hallo,

in D ist ein Kugelkopf auf der Ackerschiene nicht STZVO konform, es sei denn diese ist starr montiert.
Bei den Fergies kommt noch hinzu, dass die Hydraulik die Ackerschiene nicht nach oben blockiert, so das ein hecklastiger Einachser die Ackerschiene einfach nach oben zieht.
Die Bedenken von Tim sind teils Berechtigt, doch sind die Drucklasten eines 750kg Anhängers nicht so gewaltig wie bei dem 3ton Hitchanhänger, der die Achse hinten hat.
Auch auf dem Zugpendel sind Drucklasten drauf, wenn z.B. eine Presse angehängt ist, beim Bremsen kommen aber eher Scherkräfte zum tragen (gleiche koppelhöhe).

Kugelköpfe gibt es mit Prüfzeichen und dies auf dem Zugpendel ist (meines Wissens) STZVO konform.

Grüßle
Peter

PS: das wurde schon öfter behandelt.
 
Hallo Tim,

Die Aussage, dass bei der Hitch die meiste Last auf der Hydraulik liegt, kann ich so nicht stehen lassen.
Zerlegt man den Aufbau mechanisch gesehen mal in seine Komponenten wird schnell klar, die Hydrauli hält den Haken am Bolzen hoch. Soweit okay. Dadurch entsteht ein Drehpunkt, so dass die Last dess Anhängers als Druck auf den Drehbolzen des Hitchhakens wirkt (jedoch nicht die vollen 1,5t, da der Helbel länger ist). Der Zug/Schub wird zum größten Teil von dem Drehbolzen des Hakens aufgenommen. D.H. der Bolzen bremst die kompletten 3t ab und beschleunigt sie auch. Daher sollte der Beriech unter der Achse für einen PKW Anhänger mit max 3t und (normalerweise) max. 100kg Stützlast vollkommen ausreichend sein.
 
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